Bööggenzunft Bözingen
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Geschichte

Bööggenzunft

Die Bööggenzunft geboren 1953
Hier erfahren sie die wichtigsten Eckdaten

Irgendwann vor 1953: Als in Bözingen noch das Tram die Strasse hinauf- und hinunterratterte, hatte an der Bieler Fasnacht immer der Tramfahrer Niki Zbinden Dienst. Da an der Fasnacht alle Bieler frei erhielten, beschloss der angefressene Fasnächtler Zbinden, in Buschang seine eigene Fasnacht auf die Beine zu stellen. Er baute sich eine riesige Puppe - einen Böögg - und verbrannte sie mit allen Bözingern auf der Schüssbrücke. Seither feiert Bözingen u.a. seine Fasnacht am Dienstag nach den Bielern.

1953 gründen siebzehn angefressene Bözinger Fasnächtler die Bööggenzunft mit dem Ziel, die Fasnacht im Dorf in etwas organisiertere Bahnen zu lenken.
Der Gründungspräsident ist Humair Alfred aus Bözingen. Weitere Personen im Vorstand bei der Gründungsversammlung:
Muttscheller Heinz (Vize-Präsident), Koch Hans (Kassier), Seckler Hans (Sekretär), sowie Fuchs Hans Jun., Glauser Fritz und Bander A. (alle Beisitzer).
Das Programm der Bözingerfasnacht sieht folgendermassen aus: Durchführung der Saxobälle im Hotel Rössli mit der Musikgesellschaft Bözingen. Der Quartierschnitzelbank, Tambourengruppe und Guggenmusik. Und natürlich dem Bau eines Bööggs, das Wahrzeichen der Zunft, was er ja heute noch ist. Der Böögg nimmt auch am grossen Umzug der Faschingszunft Biel teil.

1954 passiert der Bööggenzunft ein Missgeschick, der Böögg brennt schon am Sonntag in der Nidaugasse. Trotz allem kann, am Dienstag nach der Bieler Fasnacht, in Bözingen ein neuer Böögg nach einem Umzug durch das Quartier verbrannt werden.
Leider können in den späteren 50ziger Jahren die Saxobälle im Hotel Rössli aus verschiedenen Gründen nicht mehr durchgeführt werden.

1962 wird durch die Mitglieder der Bööggenzunft eine eigene Zunftkette kreiert.

1963 ist für die Bööggenzunft ein entscheidendes Jahr. Die Zunft steht kurz vor der Auflösung. 12 Bööggen sind am 15.November im Restaurant Schützenhaus anwesend, als der Oberböögg Spitznagel W. die Anwesenden begrüsst. Dank dem Engagement von Kreienbühl Josef und Sohm Peter, sie werden per Telefon herbeigerufen, kann trotz einem Kassenstand von Minus 364 Franken das „Unmögliche“ abgewendet werden.

1964 wird das erste eigene Zunftkleid angeschafft. Die Fasnacht in Bözingen findet ab diesem Jahr wieder im normalen Rahmen statt. Auch wieder im Kalender die Chesslete. Diese startet am Sonntag um 05.00 Uhr früh vom Restaurant Zollhaus durch ganz Bözingen in den Hirschensaal.

1965 nimmt die Zunft das erste Mal, nebst dem Böögg, mit einem Sujetwagen am Umzug der Bieler Faschingszunft teil – Thema: Der Mirage-Skandal.

1966 findet an der Bözinger Fasnacht das erste Mal eine Maskenprämierung in verschiedenen Lokalen, unter der Regie der Bööggenzunft, statt. Ebenfalls das erste Mal durchgeführt wird eine eigene Zunft-Weihnacht.

1971 kann die Bööggenzunft erstmals im, damals noch nicht renovierten, Hirschensaal Maskenbälle während der Fasnacht durchführen.

1972 wird das neue, zweite Zunftkleid präsentiert.

1975 spendet die Bööggenzunft der damaligen Bettenaktion des Bezirkspitals Biel ein neues elektrisches Bett.

1977 offeriert die Bööggenzunft ihren Mitgliedern, ein Jahr vor dem 25jährigen Jubiläum, eine 2tägige Reise zu einem Landsknechtgelage nach Giessen in Deutschland.

1978 feiert die Bööggenzunft ihr 25-jähriges Bestehen im neu renovierten Hirschensaal. Zum Jubiläum schenkt sich die Zunft eine neue Zunftkette. Diese wird auch heute noch unverändert getragen.

1981 wird der Bööggenzunft von der Firma Renfer AG Sägewerk in Bözingen, zu einem günstigen Preis das Haus „auti Oeli“ an der Solothurnstrasse 4, zum Kauf angeboten. Diesem Kauf wird an einer ausserordentlichen Generalversammlung zugestimmt.

1982 schenkt die Bööggenzunft dem Tierpark Fr. 220.- zum Kauf von 2 Murmeli's.

1983 erhält die Bööggenzunft die Baubewilligung. Von da an wird mit viel Einsatz, Schweiss und Ärger umgebaut und renoviert. Im Boden des Gebäudes wird auch ein grosser „Oelistein“ gefunden, dieser befindet sich heute vor dem Haus am „Oeliweg“. In diesem Jahr findet auch das erste Oelifest statt, um das ganze Zunfthaus herum wird gefeiert.

1984 findet der erste volkstümliche Sonntagnachmittag für eingeladene Betagte und Behinderte im Hirschensaal statt. Organisiert durch die Bööggenzunft und dem Jodlerklub Bözingen.

1985 beim Bööggenumzug gingen die Raketen zu früh los. Mitten im Dorf krachte es und das schöne Feuerwerk erfreute die Zuschauer. Sie wussten allerdings nicht, dass dies nicht geplant war. Zum Glück ist nichts passiert.

1986 erhält die Bööggenzunft, von den zuständigen Behörden, die Bewilligung das renovierte Zunfthaus „auti Oeli“ für verschiedene Anlässe zu vermieten.

1988 hat die Bööggenzunft die grosse Ehre den Prinzen für die Bieler Fasnacht in seinen Reihen zu wissen. Der Bööggen-Präsident Hofer Peter wird von der Faschingszunft Biel zu seinem Oberhaupt gewählt, sein Name: Peter II.

1989 präsentiert die Bööggenzunft sein neues, auch heute noch unverändert getragenes, Zunftkleid.

1991 führt die Böggenzunft ihren ersten Zunftjass in der „aute Öli“ durch.

1993 spendet die Bööggenzunft dem Tierpark eine "Wildsau-Dame" für das neue Gehege.

1999 wird Hofer Peter zum Ehrenpräsidenten der Bööggenzunft ernannt. An der Bözinger Fasnacht verzichtet die Zunft aus verschiedenen Gründen auf die Chesslete am Sonntagmorgen. An deren Stelle wird ein Kinderumzug mit Kinderguggen am Bözinger Fasnachts-samstag organisiert.

2000 organisiert die Bööggenzunft zum letzten Mal einen Fasnachtsanlass im Hirschensaal. Begründung: Finanzielle Misserfolge seit 1998. Erstmals führt die Zunft einen „Chlauser-Redlet“ durch.

2001 „Back to the roots“. Die Bööggenzunft kommt auf die alte Quartier-fasnacht in den Lokalen und der „aute Öli“ zurück. Maskenprämierung, Schnitzelbank, Guggenmusiken und Tambouren.

2003 feiert die Bööggenzunft ihr 50jähriges Jubiläum. Mit einem grossen „Jubi-Zelt“ ist die Zunft an der Bieler Fasnacht auf dem Zentralplatz vertreten. Vom 14. bis 17. August findet in und um die „auti Öli“ das grosse Jubiläums-Oelifest statt. Unter anderem mit Aufzeichnungen für die Sendung Musigstubete vom Lokalsender Tele Bärn. Im gleichen Jahr lädt die Zunft seine Mitglieder zur grossen Jubiläumsreise nach Maspalomas auf Gran Canaria ein.

2005 Als Helfer und Betreiber der Fischstube nimmt die Bööggenzunft am Seeländischen Turnfest teil.

2010 Die Bööggenzunft nimmt am Eröffnungsfest der neuen Schüssbrücke teil und betreibt eine „Pasta-Stube“.

2011 Neue Route des Kinderumzuges mit Abschluss im Hirschensaal. Unser neuer Plämpu ist geboren.

2013 feiert die Zunft ihren 60ten Geburstag. Der Jubi-Böögg wird am grossen Fasnachtsumzug der Bieler Bevölkerung vorgestellt und anschliessend in Bözingen kremiert. Die Anfrage der Stadt Biel zur Durchführung der offiziellen 1.August-Feier am 31.Juli wird entsprochen, aus diesem Grund wird das Zelt für das Ölifest 2013 eine Woche früher aufgestellt. Das Zelt für das Ölifest ist zwar kleiner als früher, dafür aber das Programm umso grösser. Vom 9. bis 11.August wird gefeiert, am 11. aber nur intern - das grosse Jubi-Apero. Im April lud die Zunft seine Mitglieder (und Freunde) zur Jubiläumsreise auf das Kreuzfahrtschiff "MSC Divina" von Venedig nach Istanbul und zurück.

2014: Nach 14 Jahren versucht sich die Bööggenzunft erneut mit einem grossen Anlass im Hirschensaal - die Gugge-Party ist geboren. Ein durchschlagender Erfolg, auch dank dem engagieren von bekannten Grossguggen aus der restlichen Schweiz.

2015: An der 63.Generalversammlung vom 25.April wird Sohm Peter zum Ehernpräsidenten ernannt.

2017: Zum ersten Mal seit unzähligen Jahren hat die Zunft wieder eine Wagenbautruppe. Mit dem Aufbau der "Auti Öli" geht der Wagen an die Bieler Fasnacht. Zudem ist ein neuer Anlass geboren worden, der Grillplausch. Auf Initative von Hofer Michel und Joelle Bundeli fand dieser erstmals am 25.Juni im Büttiboden statt und fand unglaublich grossen Anklang.

2018: Wegen mangelnder Teilnahme wird die Maskenprämierung an der Bözinger Fasnacht abgeschafft. Dies auf einen GV-Beschluss 2017 hin.



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